Aktuelles

Neue Webseite

Hallo und herzlich Willkommen auf der neuen Webseite des Evangelischen Jugendwerks Kohlberg.

Wir freuen uns, dass Sie sich auf unserer Homepage über unser Angebot informieren wollen.
Gerne würden wir Sie auch in einer unserer Gruppen begrüßen, oder persönlich kennen lernen.
Informationen zu unseren Angeboten finden Sie in der jeweiligen Rubrik am oberen Rand der Webseite.
Hier können Sie auch in der Sparte „ Über uns“ direkt mit einem Ansprechpartner unseres Vereins Kontakt aufnehmen.

Wir freuen uns auf Sie!




Einladung zum Lobpreisgottesdienst

Mitten unter uns
Herzliche Einladung zum Lobpreisgottesdienst am 26. Dezember um 19 Uhr in der Kohlberger Kirche.
Wir feiern, dass Jesus vor ca. 2000 Jahren als Kind in der Krippe in diese Welt kam, aber auch heute ist er noch Mitten unter uns.
Oft vergessen wir das im Trubel der Weihnachtszeit. Doch in diesem Gottesdienst wollen wir uns gemeinsam aufmachen,
diesen Schatz neu zu entdecken und Jesus in Liedern, Gebeten und Impuls zu begegnen.
Die Kirche bleibt bis ca. 21 Uhr ein Ort der Stille. Nach dem Gottesdienst laden wir zu Gesprächen und zum Ständerling in die Sakristei ein.



Einladung zur KiBiWo

„Vom Aussenseiter zum Vizepräsidenten“
Von Sonntag, 28. Oktober bis Mittwoch, 31. Oktober 2018 Mit Gabriel Adler von der DIPM, im Gemeindehaus Kohlberg



Lebendiges Bibellesen

Herzliche Einladung zum lebendigen Bibellesen mit Dieter Braun am 6. November 2018 um 19.30 Uhr im Kohlberger Gemeindehaus.





Volleyball Trainingslager Sonthofen 2018


Auch dieses Jahr ging es wieder mit unserer Volleyballgruppe ins Trainingslager nach Sonthofen im Allgäu.

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Geschichte

Das Heute

An den Grundlagen der Arbeit hat diese Umwandlung nichts geändert. Bis heute ist die Vermittlung der biblischen Botschaft und christlichen Werten die Hauptaufgabe des Jugendwerks. Wir wollen jungen Menschen helfen, Grundlagen für die Bewältigung des Alltags zu schaffen.

Dazu arbeiten fast 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Gruppen und Kreisen. Das Angebot ist breit gefächert. Von Kleinkindern bis Jugendlichen, findet jeder ein interessantes Angebot. Von Gruppenstunden über Sportgruppen und Hauskreise, Alpha Kurse und verschiedenen Angebote für Konfirmanden ist alles mit dabei.

Das Angebot von Wochenenden und Freizeiten gehört ebenso dazu, wie der Jugendwerksonntag mit Hocketse. Auch die Beteiligung am örtlichen Gemeinwesen liegt uns am Herzen: Wir beteiligen uns regelmäßig am Kinderferienprogramm, Dorffesten und anderen Veranstaltungen.

Die Gruppen und Kreise sind offen für Kinder und Jugendliche aller Konfessionen. Eine Mitgliedschaft ist für den Besuch nicht notwendig. Wir freuen uns, über jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin.

Die Umwandlung

Im Januar 1993 erfolgte die Umwandlung in einen eingetragenen Verein: Aus dem Evang. Jugendwerk Kohlberg wurde das Evang. Jugendwerk – CVJM Kohlberg e.V

Die Leitungsteams

Die darauf folgenden Leitungsteams setzten sich wie folgt zusammen:

  • Ab 1988: Günther Arnold, Thomas Seiffer, Andrea Stiefel
  • Ab 1991: Jochen Schnizler, Thomas Seiffer, Heike Seidenspinner
  • Ab 1993: Jochen Schnizler, Thomas Seiffer, Heike Seidenspinner
  • Ab 1996: Jochen Schnizler, Michael Pfeiffer, Cornelia Queck
  • Ab 1999: Jochen Schnizler, Tobias Gneiting, Christoph Bühner
  • Ab 2001: Tobias Gneiting, Karsten Banzhaf, Gernot Stiefel
  • Ab 2004: Oliver Keppeler, Karsten Banzhaf, Hartmut Stiefel
  • Ab 2008: Oliver Keppeler, Karsten Banzhaf, Dietmar Schaich

Die Gründung

Im Herbst 1980 wurde von einem Mitarbeiter-Team die erste Satzung des Evang. Jugendwerk Kohlberg ausgearbeitet. Die gute Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Jugendarbeit machte es dem Kirchengemeinderat leicht, der Gründung eines selbständigen Jugendwerks zuzustimmen. Am 10. Mai 1981 konstituierte sich das neu gegründete Jugendwerk. Das erste Leitungsteam: Günther Arnold, Ingrid Pfeiffer und Wilhelm Seiffer.

Die Anfänge

Die ersten Aufzeichnungen über evang. Jugendarbeit finden sich 1937 im Pfarrbericht der Kohlberger Kirchengemeinde. Es gab jedoch bereits Anfang der 30er Jahre eine Jugendarbeit im ‚Sonnenhaus‘ der Aidlinger Schwestern. Bis 1981 wurde die evang. Jugendarbeit in wechselnden Strukturen durchgeführt.

Spenden / Mitglied

Sie können uns auch in verschiedener Weise unterstützen, durch...

... eine Spende
(Das ejk ist lt. Bescheid des FA Nürtingen als gemeinnützig eingestuft. Spenden sind steuerlich abzugsfähig)

... Ihre Mitgliedschaft
[hier gibt es den Antrag als Download]
Der aktuelle Mitgliedsbeitrag liegt bei:
unter 18 Jahren 10€
über 18 Jahren 15€

Jugendarbeit ist eine wichtige Aufgabe, die wertvolle Dienste für die Gesellschaft leistet. Jugendarbeit hilft Jugendlichen im Umgang miteinander im Alltag, Jugendarbeit fördert:

  • Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl,
  • Aufbau eines Wertesystems,
  • Eigenverantwortlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftsfähigkeit,
  • Kommunikations-, Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit sowie
  • Selbsorganisation.
Jugendarbeit gibt es aber nicht zum Nulltarif. Wir freuen uns daher über jegliche Unterstützung zum Nutzen der Kinder und Jugendlichen in Kohlberg.
Vielen Dank!

Bankverbindung:
VR Bank Hohenneuffen-Teck:
KtoNr.: 13 21 39 006 | BLZ: 612 613 39
IBAN: DE77612613390132139006 | BIC: GENODES1HON

Leitsatz

Jesus Christus ist der Mittelpunkt unserer Arbeit.

Unser Auftrag als ejk besteht deshalb darin, jungen Menschen in Liebe zu begegnen und zu dienen, sie zu einem lebendigen Glauben an Jesus Christus einzuladen, zu begleiten und zu befähigen, diesen Glauben zu leben, darin zu wachsen und miteinander Gemeinschaft zu leben.

Kinderstunde

jeden Donnerstag, 16.00 – 17.00 Uhr im ev. Gemeindehaus für Kinder von 5-8 Jahren.

Wir sind DER BIBEL AUF DER SPUR, feiern Überraschungsfeste, singen fröhliche Lieder, freuen uns bei lustigen Spielen und Rätseln …….. UND NATÜRLICH AUCH AUF DICH! Leitung: Lina Reiber und Ingrid Pfeiffer

Mädchenjungschar

Wir von der Mädchenjungschar Felsenfest treffen uns jeden Montag von 18.00 – 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Kohlberg. Zur Zeit kommen wöchentlich ungefähr 16 witzige, unterschiedliche und coole Mädels im Alter von der 3. Klasse bis zur Konfirmation (14). Wir machen tolle Spieleabende, coole Geländespiele und gemeinsame Bibelarbeiten.

Falls du Lust auf Action, neue Freunde, Spaß und tolle Erlebnisse hast, dann schau doch einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf dich!

Dein Jungscharteam
Tanja, Tine, Patci, Lydia

Bubenjungschar

Wir von der Bubenjungschar treffen uns jede Woche Donnerstags um 18.00 Uhr am Gemeindehaus um zusammen spannende, actionreiche und einfach geniale Abende zu verbringen.

Langeweile ist bei Spieleabenden wie BankoBanko, Geländespielen, gemeinsamen Bastelaktionen und Bibelarbeiten ausgeschlossen.

Falls auch Du zwischen 9 und 13 Jahren alt bist und Lust auf coole Leute, Action und tolle Erlebnisse hast, dann komm einfach vorbei.

Dein Jungscharteam
Lars, Simon, Dome, Heiko, Benni

3D

Wir treffen uns jeden 2. Montag um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Neben buntem Programm stehen auch Themenabende zu akuellen Themen wie Homosexualität oder Alkohol und Drogen auf dem Programm. Eingeladen sind Jugendliche ab der Konfirmation.

Mitarbeiter:
Patricia Gall, Tanja Schweizer, Heiko Bauder, Volker Grass, Harald Keppeler

Alpha B

Sonntagabend, kurz vor 18 Uhr, 2.Stock. Ein halbes bis ein Dutzend junger Leute treffen nach und nach ein, um zusammen zu kochen, zu essen, Lieder zu singen, sich auszutauschen, gemeinsam in der Bibel zu lesen und sich miteinander und auch mit Gott zu unterhalten. So oder so ähnlich sieht ein Abend des AlphaB aus. Einmal alle 4 Wochen treffen sich hier ehemalige Konfirmanden der letzten Jahre und deren Freunde. Junge Erwachsene aus Kohlberg, Kappis, Metzingen und aus Nürtingen und Umgebung kommen in entspannt ungezwungener Sonntagabendatmosphäre bei selbstgemachtem Essen zusammen. Auf das Essen folgt dann die Gelegenheit Jesus im Lobpreis zu Gitarre persönlich nahe zu kommen. Dann sind der Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Über Spieleabende, Austausch über Bibeltexte bis hin zu Gebetsgemeinschaften und Entdeckungsreisen in die Tiefe des eigenen Seins kann man sich jedes Mal wieder aufs Neue überraschen lassen, was der Abend bringt. Nachdem man sich gegenseitig den Segen Gottes zugesprochen hat, neigt sich der Abend langsam zum Ende. Man geht. Und kommt in 4 Wochen wieder, um neue Leute, gute Freunde, und auch Gott zu treffen.

Mitarbeiter:
Simone Euchner, Morena Keppeler, Annemarie Mayer, Matthias Schur

Volleyball im EJK

Wir treffen uns Donnerstags in zwei Gruppen in der Jusihalle, um zusammen Volleyball zu trainieren. In verschiedenen Zusammensetzungen spielen wir an Turnieren mit. Eine Herrenmannschaft beteiligt sich zudem an der Eichenkreuz-Volleyballrunde.

Gruppe I (Anfänger, Damen): 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Gruppe II (Herren, Damen): 20.15 Uhr bis 22.00 Uhr




Volleyball Trainingslager Sonthofen 2018

Auch dieses Jahr ging es wieder mit unserer Volleyballgruppe ins Trainingslager nach Sonthofen im Allgäu. Letzten Freitag fuhren wir in Privatautos mit 22 Personen am Gemeindehaus in Kohlberg los.
Pünktlich zur ersten Trainingseinheit um 19.30 Uhr kamen wir in unserer Sporthalle in Bad Hindelang an. Den Rest des Freitagabends,
ließen wir in unserer Unterkunft im Outdoorzentrum Allgäu in Sonthofen ausklingen. Am Samstagmorgen ging es wieder in die
Halle nach Hindelang zur zweiten Trainingseinheit.
Nach dem Mittagessen brachen wir zu einer Wanderung entlang des Ostertalbaches bei Gunzesried auf.
Bei herrlichem Sonnenschein und wunderschönem Fernblick genossen wir eine Pause auf der leider geschlossenen Alpe Mittelberg.
Auf dem Rückweg machten wir noch Halt auf der Sennalpe Gerstenbrändle. Danach ging es über den Autalweg zurück zu den Autos und zurück zur Unterkunft.
Abends ging es dann zum Bundesliga Volleyball Heimspiel der Damen AllgäuStrom Volleys gegen VC Printus Offenburg in die Allgäu Sporthalle in Sonthofen.
Leider hatten die Sonthofener Damen keine Chance, so dass sie das Spiel glatt in drei Sätzen abgeben mussten.
Danach hatten wir dann noch lange Spaß bei Billard, Tischtennis, Gesellschaftsspielen und bei einigen mit einer „Raftingfahrt im Speisesaal“ in unserer Unterkunft weiter.
Am Sonntagmorgen fuhren wir dann zur letzten und dritten Trainingseinheit wieder nach Bad Hindelang. Dann war unser tolles Wochenende auch schon wieder zu Ende und
wir machten uns zusammen auf die Heimfahrt.
Danke an alle die mit dabei waren und wieder für ein unvergessliches Erlebnis sorgten.

Termine

Nepal - Was wird unterstützt

Patenschaften für Kinder in Nepal

Atemberaubende Landschaften, gigantische Berge, wahnsinnig nette Menschen, Armut, Hunger; dies sind einige grundlegende Eindrücke aus Nepal. Viele Kinder leben auf der Straße, werden vernachlässigt oder von den Eltern total verstoßen. Andere wiederum haben keine Eltern mehr und versuchen sich irgendwie durchzuschlagen. Fehlende Schulbildung, Mangelernährung und vermeidbare Krankheiten sind nur einige der Folgeerscheinungen. Genau an diesem Punkt versuchen die Kinderheimprojekte der Notsituation entgegenzuwirken. Für 40 Euro im Monat kann ein Kind in Nepal überleben, hat ein Dach über dem Kopf, wird medizinisch versorgt, kann zur Schule gehen, Schulgeld bezahlen und in einer großen Familie aufwachsen. Die beiden Leiter der Kinderheime sind überzeugte Christen und durch mehrere Nepalreisen und ständigen E-Mail-Kontakt sehr gut bekannt.

Jeder gespendete Euro kommt ohne Umwege und Verwaltungskosten direkt den Kindern in Nepal zugute. Vielen Dank für das Interesse an dem Leben der unterprivilegierten Kinder in Nepal.

Unterstützen können Sie dieses Projekt durch die Übernahme einer Patenschaft, die monatliche Unterstützung des Gesamtprojektes oder durch eine einmalige Spende.

Nepal - Die Arbeit unterstützen

Unterstützen Sie das Nepalprojekt des Evangelischen Jugendwerks-CVJM Kohlberg e.V. mit:

  • einer Patenschaft für ein Kind in Nepal von mtl. Mindestens 20€
  • einer monatlichen Spende

Die Übernahme einer Patenschaft bzw. die Unterstützung des Nepalprojektes gelten als Spende und sind steuerlich abzugsfähig.

(Hier geht's zum Flyer und Download der Spendeneinwilligung)

Nepal - Berichte

Erfolg Modellbahnbörse

Am Sonntag, den 10. Januar haben wir vom Evang. Jugendwerk – CVJM Kohlberg e.V. bei der Modellbahnbörse Kaffee und Kuchen zu Gunsten des Nepalprojekts verkauft. Der Besucherandrang war auch in diesem Jahr sehr groß und so gingen vielen Tassen Kaffee und Tee sowie große Mengen an Kuchen über die Theke. Die Einnahmen möchten wir für den Wiederaufbau des erdbebengeschüttelte Nepal und die Unterstützung von zwei Kinderheimen in Nepal verwenden. Auch wenn diese Summe nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und bei weitem nicht ausreicht ein Land wieder aufzubauen, so haben wir doch die Hoffnung, dass wir auch durch kleine Schritte etwas erreichen können.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und die so große Zahl an Kuchenspenden. Ohne diese Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen.

Nepalhilfe

Für die Menschen in Nepal geht ein schweres Jahr zu Ende. Durch die Erdbeben im April und Mai und die anschließenden mehr als 300 Nachbeben veränderte sich in Nepal sehr viel. Auch wenn die Katastrophe in den Medien bereits nicht mehr erwähnt wird, ist die Not in dem kleinen Himalayastaat nach wie vor groß. Ca. 8000 Menschen starben durch diese schlimme Naturkatastrophe, mehrere 100000 verloren ihre Häuser.

Nach wie vor leben viele Menschen in Notunterkünften wie Zelten oder einfachen Wellblechhütten. Hinzu kam der Monsun. Der starke Regen weichte Berghänge auf, zahlreiche Erdrutsche verschütteten weitere Häuser. Während der Monsun-Zeit konnten die zerstörten Häuser auch nicht schnell wieder aufgebaut werden, das eindringende Wasser hätte diese gleich wieder vernichtet.

Große Spendenbereitschaft - Hilfe die ankommt

Direkt nach dem Erdbeben konnten wir viele Menschen durch Soforthilfe unterstützen. Nahrungsmittel, frisches Wasser, Decken, Zelte und Notunterkünfte wurden direkt vor Ort in verschiedene Bergdörfer gebracht.

Vielen Dank für alle bereits eingegangenen Spenden und die unglaublich große Spendenbereitschaft. Inzwischen wurden mehr als 60000 € für den Wiederaufbau und die Hilfe für die Erdbebenopfer gespendet. Dadurch können wir auch weiterhin den Menschen vor Ort helfen. Vielen Dank dafür!

Nach wie vor große Not in Nepal - humanitäre Katastrophe droht

Noch immer sind die Menschen in Nepal dringend auf unsere Unterstützung angewiesen.

Bei einer Reise direkt ins Erdbebengebiet konnte ich mir selber ein Bild über die unglaubliche Zerstörung machen. 80-90 % vieler Dörfer sind zerstört, die Häuser nicht mehr bewohnbar. Mit unseren Partnern vor Ort konnte ich unterschiedliche Hilfsmöglichkeiten prüfen und den Wiederaufbau planen. Nach dem Monsun sollte der Wiederaufbau eigentlich relativ zügig starten. Seit vielen Wochen wird nun allerdings die Grenze durch die indische Regierung blockiert. Es kommt momentan kaum Benzin, Kerosin, Baumaterial und auch wenige Lebensmittel ins Land. Die Preise sind deshalb stark angestiegen, Kerosin für die Nahrungszubereitung können sich nur noch die reichen Menschen leisten. Stundenlange Wartezeiten für einige Liter Benzin sind ebenso an der Tagesordnung wie das Fehlen von wichtigen Medikamenten. Die humanitäre Not wächst von Woche zu Woche, zumal der Winter vor der Türe steht. Nach Schätzungen von Unicef sind momentan noch mindestens 400000 Menschen nicht genügend auf den Winter vorbereitet. Vor allem in den Bergdörfern betrifft das vor allem auch Kinder und kann sehr schnell zur humanitären Katastrophe werden. Es gilt jetzt die Menschen mit ausreichend Decken und Brennmaterial zu versorgen und möglichst schnell die zerstörten Gebäude wieder aufzubauen.

Ganz konkret möchten wir u.a. helfen ein durch das Erdbeben schwer beschädigtes Kinderheim wieder aufzubauen

Wer mithelfen möchte, darf gerne auf folgendes Konto (CVJM Kohlberg) spenden:

IBAN:DE11612613390132139030
BIC: GENODES1HON
Volksbank Hohenneuffen-Teck
Verwendung: Erdbebenhilfe

Jeder Euro wird direkt nach Nepal weitergeleitet und kommt bei den bedürftigen Menschen an. Zuwendungsbestätigungen werden ausgestellt (bitte unbedingt Adresse angeben).

Vielen Dank für JEDE Hilfe!
O. Keppeler

Schweres Erdbeben in Nepal

Liebe Nepalfreunde

gestern wurde Nepal von einem schweren Erdbeben erschüttert. Längst sind noch nicht alle Opfer geborgen, bzw. die Verletzten versorgt. Das Ausmaß der Katastrophe ist heute noch nicht absehbar.

Den Kindern und betreuenden Familien unserer Patenschaftsprojekte in Kathmandu geht es, zumindest körperlich, soweit gut. Heute konnte ich kurz mit meinem Freund Min Raj in Nepal telefonieren. Sein Haus scheint auf den ersten Blick wohl nicht einsturzgefährdet zu sein. Das Kirchengebäude hat allerdings Schäden erlitten. Dankbar bin ich dafür, dass keines unserer Patenkinder zu Schaden gekommen ist. Und trotzdem ist die Zerstörung enorm, es gibt viele Verletzte und Tote.

Dipak, ein weiterer Freund, schreibt:
Deadliest Earthquakes have been hitting Nepal very seriously one after another and Nepal is suffering in highest ever in the history of Nepal. Please, let’s put our hands altogether to support victim one and rest terrified people. Please pray to God for mercy on Nepal and protection. Real damage is very serious than news. Please keep on praying.

Die Situation in Kathmandu und Umgebung ist sehr dramatisch. Viele Häuser sind eingestürzt oder beschädigt, zahlreiche Menschen noch vermisst. Die Einwohner Kathmandus haben die Nacht im Freien verbracht, aus Angst vor Nachbeben. Immer wieder bebt die Erde! Die Menschen haben panische Angst, viele sind traumatisiert. Es fahren keine Busse mehr aus der Stadt, viele Bergdörfer sind von der Außenwelt komplett abgeschnitten. Bisher scheint die Wasserversorgung noch zu funktionieren, die Rohre aus dem Helambu sind noch funktionsfähig. Die Menschen brauchen unsere Hilfe, es fehlt am Nötigsten! Viele haben alles verloren. Wer mithelfen kann und möchte, darf gerne auf folgendes Konto (CVJM Kohlberg) spenden:

IBAN:DE11612613390132139030
BIC: GENODES1HON
Volksbank Hohenneuffen-Teck
Verwendung: Erdbebenhilfe

Jeder Euro wird direkt nach Nepal weitergeleitet und kommt bei den Menschen als Soforthilfe direkt an. Zuwendungsbestätigungen werden ausgestellt. Bitte betet auch für die Menschen vor Ort, dass nicht noch weitere Beben folgen! Danke.
Vielen Dank für JEDE Hilfe!
Oli

Please pray for

At least 23 people were killed and 65 others injured seriously when a three-storey bamboo shed built on the Zion Prayer House premises in eastern Nepal collapsed on Tuesday night.The structure collapsed as the jute ropes used to put the bamboo poles together were damaged after continuous rainfall throughout the afternoon. It is reported that some 1,800 people, had congregated at the church to attend an international seminar which began on Monday.

Now, all the Christian communities in Nepal are sad by this accident. Please, pray for the Christian communities in Nepal so that may God give us patience in this situation and strength to go forward and glorify Him Nepal.

Nachrichten aus Nepal

Gestern erreichte uns eine Mail aus Nepal. Leider gibt es nicht allzu erfreuliches zu berichten. Eine Bombe detonierte in einer Katholischen Kirche in der Nähe unserer Freunde. Einen Auszug aus der E-Mail möchten wir euch trotzdem Zitieren:

Warm greetings in the precious name of our Savior Jesus Christ from Kathmandu, Nepal. May 23,two persons, including a minor, have been killed and 15 other injured when a powerful bomb went off at the Church of Assumption in Lalitpur district, 5 km away from Kathmandu City on Saturday morning. It is Catholic Church near to our Philadelphia Church (which is 3 km from Church and School)

It happened just before an hour starting worship in all the Churches in Nepal. Christian community is terrified after the bomb explosion in the Assumption Church.

Therefore, we humbly request all brothers and sisters in Christ to pray for Nepal and its Christian Community in this situation.

Bitte denkt an unsere Mitchristen in Nepal und betet für sie!

Reise nach Nepal

Am 10 Mai hob der Flieger in Frankfurt ab um uns nach Kathmandu/Nepal zu bringen. Ziel war das Kinderheim In Kathmandu und das Kinderheim in Dhangarhi. Am Samstag gegen 17 Uhr wurde dann nach zahllosen Warteschleifen auf dem Kleinen Kathmandu Airport gelandet. Während man in Frankfurt noch mit modernsten Maschinen die Treppe an den Flieger schob, erkannte man in Kathmandu einen klapprigen Traktor der die Treppe über das Rollfeld schob.

Für mich als Nepal-Neuling schon der erste große Unterschied zu Deuschland. Am Flughafen trafen wir Min Raj der seit Jahren eine gute Freundschaft zu uns aufgebaut hat und auch Pastor und Leiter des Kinderheims in Kathmandu ist. Was mir gleich zu Beginn auffiel war die Freundlichkeit mit der wir aufgenommen wurden. Nach der ersten Nacht im Hotel, ging es am Sonntag zu dem Haus von Min Raj in dem auch die vielen Kinder wohnen. Derzeit leben ca. 20 ehemalige Straßenkinder bei ihm. Er selbst hat eine Frau und drei Mädels, also jede Menge Stimmung im Haus. In den Gebäuden der Gemeinde wurde ein Bible College eröffnet, das zurzeit 20 Junge Erwachsene aus ganz Nepal besuchen. Min Raj berichtete wir die Christen in Nepal auf dem Vormarsch sind. So kommt jede Woche mindestens ein neuer Besucher in den Gottesdienst. Ziel des Bible College ist es junge Menschen zu Gemeindeleitern zu schulen. Um dies durchführen zu können wird ca. 800 € im Jahr pro Student benötigt. Eine unglaublich hohe Summe für Nepalische Verhältnisse. Am Mittag besuchten wir noch den Moutain Prayer Day bei dem sich die Christen auf den Bergen rund um Kathmandu trafen um gemeinsam für das Land, die Regierung, die Christen und die Gemeinden zu beten. Ein Eindrückliches Erlebnis.

Am Montag fuhren wir los um nach Dhangarhi zu fahren um Joshi und sein Kinderheim zu besuchen. In Joshis Kinderheim, wohnt er mit seiner Familie und 6 Waisenkinder. Eine Fahrt die aus 14 Stunden in einem kleinen Jeep bestand. Morgens um 4 ging es los um abends um 6 in Dhangrahi zu sein. Auf der Fahrt sahen wir die Unterschiedlichkeiten in Nepal. Wo es in Kathmandu kühle 25 Grad hatte, hatte es in Dhangrahi schwüle 38 Grad. Wir sahen wie Frauen am Wegrand Steine von Hand klopften um sie kleiner zu machen und sie als Baumaterial später verkaufen zu können. Wir sahen Männer die einen LKW von Hand beluden und in auch später von Hand wieder entluden. Wir sahen Tankstellen, die keinen Sprit hatten und eine wunderschöne Landschaft. Endlich in Dagrahi angekommen verbrachten wir die Nacht bei Joshi um am Nächsten Tag in ein Bergdorf aufzubrechen, dies bedeutete nochmal mindestens 7 Stunden Fahrt nur das jetzt noch 2 Personen dazu kamen. Doch leider blieb der Jeep ca. 3 Stunden vor der Ankunft stecken und musste von vielen Kräften wieder freigelegt werden. So änderten wir unser Ziel und fuhren nach Doti um zu dem Heimatdorf von Joshi aufzusteigen. Dort wollten wir ein Medical Camp machen und den Menschen dort Medizinische Hilfe anbieten. Am nächsten Tag kamen wir dort auch an. Unglaublich wie einfach die Menschen dort leben. In Lehmhütten ohne Strom, ohne fließendes Wasser. Die Bauern pflügen das Feld von Hand mit einem Holzpflug und einem Ochsengespann. Die Frauen sähen den Weizen. Obwohl es kein Telefon gibt verbreitete sich die Nachricht schnell, dass es ärztliche Versorgung gibt und so strömten die Menschen um sich von unserem Deutschen Arzt und einem Nepalischen Kollegen behandeln zu lassen. Während Oli und Simon diesen Job machen, machten Uli und Ich Kinderprogramm und begannen Luftballone zu verschenken. Wie es den Eindruck machte, haben die Menschen dort noch nie einen Luftballon gesehen und es war eine Wonne zu sehen, wie die dunklen Kinderaugen zu funkeln begannen, als sie einen Luftballon in den Händen hielten. Doch was am ersten Tag noch recht gesittet war wurde am nächsten Tag schlimmer. Es kamen immer mehr und mehr Menschen und Kinder. Von einem Leprakranken, über Asthma und Grauem Star musste Simon alles behandeln. Joshi der selbst Christ ist und vor 7 Jahren aus dem Dorf fliehen musste, redete am Abend mit den Leuten vor Ort um sie für Jesus zu gewinnen und um Ihnen zu sagen wie Jesus auch heute noch lebt. Aber niemals auf eine aufdringliche Art, das fand ich sehr faszinierend. Dann war das Medical Camp auch schon beendet und wir begannen die lange Reise nach Kathmandu, wo wir 3 Tage später auch wieder ankamen. Dann war erstmal ein Tag pause bevor wir dann ein Medical Camp in der Gemeinde von Min Raj machten. Dann wurde eine Zwangspause eingelegt weil die Maoisten (Kommunisten) einen Nepalischen Geschäftsmann umgebracht hatten und deshalb das ganze Kathmandu Valley Streikte und keine Fahrzeuge fahren durften. Am Donnerstag dann fuhren wir in ein Bergdorf in der Nähe von Kathmandu und machten dort ein weiteres Medical Camp mit Kinderprogramm. Am Freitag besuchten wir noch die Christliche Schule die auch Min Raj aufgebaut hat. Dort besuchen 470 Kinder die Schule. Viele kommen durch die Schule auch zum glauben an Jesus. Wir überreichten der Schulmannschaft der Schule Nationaltrikots der Deutschen Nationalmannschaft. Die Freude in ihren Augen war groß und stolz präsentierten sie ihre Trikots.

Am Samstag vor der Abreise besuchten wir noch den Gottesdienst der Gemeinde. Wir verstanden zwar nicht viel aber es war viel Lobpreis und Gebet. Ein Gottesdienst der viel lebendiger ist als bei uns in Deutschland. Nach dem Gottesdienst wurden wir noch von Min Raj zum Essen eingeladen und dann gings auch schon los zum Flughafen.

Eine Zeit mit viel Erfahrungen, vielen Eindrücken ging zu Ende. Wir haben gespürt, dass Gott mit auf dieser Reise war, dass er uns behütete. Es ist klasse zu dieser Weltweiten Gemeinde von Jesus Christus zu gehören. Bitte betet auch für die Gemeinden in Kathmandu und ganz Nepal, dass sie weiterhin frei ihren Glauben weiter erzählen dürfen, ohne die Angst zu haben verfolgt zu werden. Betet dass Gott weiter viel bei ihnen Verändert und betet für ganz viel Schutz.

(Bericht: Harald)

EJK Weltweit - Mone

Post von Ost

Es schneit mal wieder! Dabei hatte die Sonne in den letzten Tagen den Schnee größtenteils zum Schmelzen gebracht und der Frühling schien fast schon in Reichweite. Jetzt muss man wieder vorsichtig sein, denn die Eisplatten liegen unter dem Neuschnee verborgen. Rutschgefahr! Grund zum Feiern! Zugegeben, es ist schon wieder eine ganze Weile her, doch ich möchte Euch die Freude über ein echt gelungenes Alphafest nicht vorenthalten. Kurz vor Weihnachten konnten wir mit 17 Teilnehmern und vielen Gästen aus fünf verschiedenen Gemeinden zusammenkommen und bei gutem Essen, Lobpreis, Anspielen und einer Kurzandacht gemeinsam feiern. Der Höhepunkt für mich war zweifellos das Erzählen der Einzelnen, was sie während Alpha gelernt hatten und wie sich ihre Beziehung zu Gott veränderte. So viel Dankbarkeit war zu spüren! Es war mal wieder, als würde Gott zu mir sagen: „Siehst du, aller Einsatz und jede Träne hat sich gelohnt!“ Nächste Runde Daran muss ich mich immer wieder erinnern, wenn jetzt mit dem neuen Kurs auch so manche Herausforderung und Enttäuschung auf mich wartet. Da viele Mitarbeiter lieber ihre Zeit in die Musikarbeit der Gemeinde investieren wollen, sind wir diesmal nur mit einem kleinen Team am Start: fünf erfahrene Mitarbeiter und ein neuer. Außerdem haben wir noch Oogii erlaubt, als „Lehrling“ dabei zu sein, obwohl er mit seinen 13 Jahren eigentlich viel zu jung ist. Aber wenn jemand immer wieder darum bittet und so viel Eifer zeigt… März 2015 Neu bei diesem Alphakurs ist, dass meine erfahrenen Mitarbeiter nun die Verantwortung übernehmen, und ich nur noch beratend und im Hintergrund zur Seite stehe. Nach vier Jahren sollte dies eigentlich möglich sein. Doch nach dem Alphastart am 14. März bin ich mir nicht mehr so sicher. Zwei der Mitarbeiter hatten den Termin vergessen, vieles war nicht wie besprochen vorbereitet, und auch bei der Einladeaktion hatte sich jeder auf den Anderen verlassen, so dass nur sechs Jugendliche kamen. Wie gut, dass ich in den letzten Wochen viel im Johannesevangelium gelesen und darüber nachgedacht hatte. Wenn selbst Jesus erleben musste, dass Menschen ihn als Vorbild ablehnten und lieber eigene Wege gingen, oder seine Jünger einfach nichts dazu zu lernen schienen, ist das in gewisser Weise doch auch tröstlich. Mones Post von … … Ost – so hieß der erste Rundbrief im Dezember 2007. Und eigentlich hatte ich gedacht, dass ich mir noch viele Jahre keine Gedanken über einen neuen Namen dafür machen müsste. Das könnte sich jedoch bald ändern. Seit ein paar Wochen steht fest, dass meine Zeit in der Mongolei im September zu Ende gehen wird. Zu früh für die Alphaarbeit? So mag es vielleicht den Anschein haben. Doch halt, es kommt ja gar nicht auf mich an. Ich glaube, dass meine Mitarbeiter in den vergangenen Jahren das von mir gelernt haben, was sie derzeit zu lernen bereit sind. Jetzt kann nur noch Gott machen, dass die Alphakurse von den Mongolen in guter Weise fortgeführt werden und Menschen ihn dadurch kennenlernen dürfen. Und mich wird er an anderer Stelle gebrauchen – so hat er mir versprochen! Vielen lieben Dank, dass Ihr mit mir gebetet, überlegt und mich beraten habt. Herzergreifend! Im Hauskreis wurde ich natürlich gleich gefragt, ob ich Neela mit nach Deutschland nehme. Keine Frage! Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten. (Christian Morgenstern) (Neela mit Aurelia, sieben Jahre alt) Neela hat mich an vielen schweren Tagen zum Lachen gebracht und ist so eine treue Seele! Ich würde es nicht übers Herz bringen, sie in der Mongolei zu lassen. Patrick wollte wissen, ob der Transport von Neela denn sehr schwierig und teuer werden wird. Wir unterhielten uns ein wenig darüber, als Aurelia mit einer Schachtel in der Hand zu mir kam. „Ich möchte dir helfen, Neela mit nach Hause zu nehmen“, meinte sie, öffnete ihre Schachtel und drückte mir 100 Tugrik (40 Cent) in die Hand. Welch eine liebe Geste! Mongolin zu Gast Im September wird es hoffentlich so weit sein: Gana kommt nach Deutschland, um am Bodenseehof für ein halbes Jahr auf die Bibelschule zu gehen! Doch bis zum 15. April muss sie wissen, ob sie die Kosten dafür aufbringen kann. Wir vertrauen darauf! Wer sie finanziell gerne unterstützen möchte, darf seine Spende auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde Kohlberg mit Vermerk „Projekt Gana“ überweisen: VR-Bank Hohenneuffen-Teck, IBAN: DE 12 6126 1339 0130 1120 03, BIC: GENODES1HON Mit mir danken könnt Ihr für – Gottes Wirken durch die Alphakurse. – eine wohltuende Auszeit in der Heimat über Weihnachten und viele tolle Begegnungen. – meinen Darm, der sich wieder beruhigt hat. – etwas mehr Unterstützung von Pastor Oko. Betet doch bitte für – den neuen Alphakurs und meine Mitarbeiter, und dass ich ihnen in guter Weise zur Seite stehe, sie fördere und ermutige. – Gana und all ihre Vorbereitungen. – Gottes klare Wegweisung. Ich bin gespannt, wohin er mich führt. – die vielen Dinge, die in den nächsten Monaten organisiert und erledigt werden müssen. – meine Gesundheit, v.a. für meine Hüfte. Vielen lieben Dank für all Euer Mitbeten und Begleiten auf so vielerlei Art und Weise! Ihr seid klasse! Seid gesegnet und ganz lieb gegrüßt, Eure Mone

Liebe Freunde!

Juli 2009 „Liebst Du Deinen Gott denn?“ „Buddha kann man nicht lieben. Man kann nur an ihn glauben.“ Vor ein paar Wochen habe ich mit unseren Lehrerinnen im Rahmen des Unterrichts die Klosteranlage Gandan hier in UB besucht. Viele Mongolen bezeichnen sich inzwischen wieder als Buddhisten, nachdem diese Religion in der Mongolei unter kommunistischer Regierung um 1930 ausgerottet werden sollte und die meisten Klöster zerstört wurden. Ich würde gerne genauer erfahren, wie Buddhismus hier gelebt wird, doch auf meine Fragen bekam ich bisher nur knappe Antworten. Ob dies an den sprachlichen Grenzen liegt? Oder daran, dass ich Ausländerin bin? An meinem Glauben? Ich weiß es nicht. Viele Mongolen scheinen ihre Religion nicht sehr ernst zu nehmen. Doch meine Lehrerin Ojonbat ist überzeugte Buddhistin. Ihr Vater war Lama und hat diesen Auftrag auf dem Sterbebett seinem damals zehnjährigen Enkel übertragen. Im Unterricht wird Ojonbat immer wieder mit Gottes Wort konfrontiert, z.B. als ich für den mündlichen Test die Geschichte vom Verlorenen Sohn vorbereitete. Doch woran glaubt sie? Ich wünsche mir, dass wir Juli 2009 im nächsten Schuljahr noch viel mehr über dieses Thema ins Gespräch kommen und dass ich ihr die richtigen Fragen stelle. Mongolei hautnah Schafe und Ziegen melken ist Frauensache, ist doch klar. Und wenn man dieses Angebot schon mal kriegt, sollte man seine Tierliebe hinten anstellen und „mongolisch“ werden – finde ich. Na, eigentlich ging es hauptsächlich um den Spaß der vielen Fehlversuche trotz intensiver Bemühungen… Kurz vor den Ferien war Kulturunterricht und deshalb ein Schulausflug aufs Land angesagt. Dort hatten wir die Gelegenheit zum Reiten und Melken, und außerdem durften wir wieder einmal die mongolische Küche bewundern. Diesmal stand „Chorchog“ auf der Speisekarte. Bei diesem Gericht werden Fleisch und Gemüse in einer großen Kanne mit im Feuer erhitzten Steinen, die dazu gegeben werden, „gegrillt“. Tolle Idee! Mongolisch für Anfänger Dass Birkensaft gesund ist und gut schmeckt, mag ja stimmen. Im Krug, den mir ein freundlicher Mongole reichte, schwammen jedoch Dreck, Rinde und massenweise Fliegen. Lecker! Da kann man jeden Schluck als komplette Mahlzeit betrachten. Diese Begebenheit hat sich während meines Sprachpraktikums Anfang Mai ereignet. Sehr kurzfristig hat sich die Gelegenheit ergeben, zu Patrick und April nach Erdenet (zweitgrößte Stadt der Mongolei) zu fahren und dort in die Jugendarbeit reinzuschnuppern. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie wertvoll diese zwei Wochen für mich waren. Ein riesen Geschenk. Untergebracht war ich bei Saraa, einer jungen Mongolin, die tatsächlich keinerlei (!) Möbel in ihrer Wohnung hatte und nur auf einer dünnen Decke schlief. Saraa hat sich jeden Abend Zeit genommen, mit mir ausgiebig Mongolisch zu üben und neu gehörte Wörter auf so vielerlei Weise zu erklären, bis ich sie schließlich verstand. Außerdem konnte ich in Erdenet eine Teppichfabrik und die viertgrößte Kupfermine der Welt besichtigen, einen Kultur- und Erlebnispädagogiknachmittag im Jugendcafé gestalten und auf ein Wochenende des Jugendkreises mitgehen (siehe Foto). Ca. 30 Kinder und Erwachsene in unserem Wohnblock kannten mich innerhalb kürzester Zeit und hatten Spaß daran, sich mit mir ein wenig zu unterhalten. Ich hab mich rundum wohlgefühlt. Schon nach wenigen Tagen meinten Patrick und April, dass ich doch in die Jugendarbeit in Erdenet einsteigen soll und einfach gut ins Team passen würde. Ob dies also ab nächsten Sommer mein Platz ist? Spannend! Zum Schmunzeln Ende Juni hatte ich mich mit ein paar Freunden zum Wandern verabredet. Und da wir uns alle so sehr darauf gefreut hatten, wollten wir uns von ein paar Regentropfen am Morgen nicht abschrecken lassen. Der Weg war wunderschön, und hier und da konnte man auch schon ein paar Blumen entdecken. Sehr schnell bemerkten wir jedoch, dass es nicht nur unangenehm feucht, sondern zunehmend auch kälter wurde. Und so dauerte es nicht lange, bis sich die Regentropfen in Schneeflocken verwandelten und wir den Aufstieg zum Gipfel wegen eines Schneesturms abbrechen mussten – Ende Juni wohlgemerkt! Mit mir danken könnt Ihr für – Ediths Genesung. – ein super Praktikum. – echt wertvolle Begegnungen. – positive Veränderungen in unserer WG. – viele Gaben von Euch in unterschiedlichster Form. Echt klasse. – einen erholsamen Campingurlaub. Betet doch bitte für – meine Lehrerinnen Ojonbat und Chassa. – die Visumsituation vieler Missionare. – Weisheit, wenn junge Menschen mit tiefgreifenden Problemen zu mir kommen. – meinen geplanten Einsatz in Erdenet im August. – die Gemeinden hier. Mit diesem Einblick grüße ich Euch wieder einmal ganz herzlich,

Eure Mone

A propos, der Friseurbesuch ist hier mit nicht geringem Risiko verbunden. Dieser Schnitt entstand, als ich die Spitzen schneiden lassen wollte…

Liebe Freunde

Christus ist auferstanden – und nur wenige bekommen es mit, geschweige denn glauben daran. So war es damals und so ist es heute. Daheim ist mir das nie so richtig bewusst geworden, weil Ostern irgendwie doch von allen gefeiert wird. Hier in der Mongolei ist das anders. Ich konnte es zunächst gar nicht fassen, dass am Karfreitag ganz normal Unterricht stattfinden sollte. Im Gespräch mit unseren Lehrerinnen fanden wir jedoch sehr schnell heraus, dass Ostern hier überhaupt nicht bekannt ist. Weder der Feiertag, noch das, was dahinter steckt. Also schlugen wir unserer Lehrerin vor, am Karfreitag die Kreuzigungsgeschichte in der Bibel – natürlich auf Mongolisch – zu lesen und darüber reden. Obwohl sie selbst Buddhist ist, ließ sie sich darauf ein. Vieles war für sie unverständlich. Dass Jesus sterben musste, na gut. Weshalb aber die Auferstehung? Sehr schnell stießen wir an unsere sprachlichen Grenzen, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Vorstellungen Gottes. Am Ostermontag lasen wir trotzdem weiter und auch am darauffolgenden Mittwoch. Einerseits wollte sie das „Ende“ der Geschichte wissen, andererseits spürten wir aber auch Erleichterung, als wir endlich wieder zum normalen Stoff zurückkehren konnten. War Gottes Wort zu ihr hindurchgedrungen? Ich weiß es nicht. Immer wieder wird mir deutlich, dass mein Leben hier sprechen muss, wo es mir die Sprache verschlägt. Mongolei hautnah Was war denn das? Hat mich diese Frau etwa gerade beschnuppert? Und was kommt jetzt? Im Februar erlebte ich mein erstes Zagaan Saar (Weißer Mond), eines der beiden großen mongolischen Feste. Ganz überraschend durfte ich gleich bei drei Familien zu Gast sein. Die kulturellen Eindrücke waren überwältigend. Zur Begrüßung hatte ich ein paar Sätze auswendig gelernt, doch auf das Schnuppern und vieles mehr war ich nicht vorbreitet worden. So schaute ich zunächst verdutzt drein, als mir der Gastherr ein kleines steinernes Fläschchen reichte. Darin befindet sich Schnupftabak, an dem man kurz riechen sollte. Eine Freundin hielt es jedoch für ein Geschenk und steckte es kurzerhand in ihre Hosentasche. Missverständnisse sind hier vorprogrammiert, doch zum Glück sind die Mongolen nachsichtig mit uns. Ihre Gastfreundschaft hat mich sehr beeindruckt. An diesen Tagen unternahm ich auch eine Reise durch die kulinarische Welt hier. Was hab ich alles gekostet: salzigen Milchtee, vergorene Stutenmilch, Schnaps, getrockneten Quark, mongolischen Käse, kaltes Schaffleisch, Rosinen-Reispudding und natürlich Booz, die mongolischen Maultäschchen. Davon haben viele Familien in den Tagen zuvor weit über 1000 Stück gemacht. Ein Fest der Gemeinschaft, wofür weder Kosten noch Mühen gescheut werden. Zum Schmunzeln „Ich rieche den Frühling!“ Erstaunt sah ich Alfredo an. Was meinte er nur damit? Gut, es ist in den letzten Tagen wärmer geworden, doch weil der Winter trocken war und es noch nicht geregnet hat, fehlt vom Grünen und Blühen jegliche Spur. Alfredo sah, wie ich bewusst die Luft einatmete und das Gesicht verzog. Er grinste. „Na, im Winter waren die Hinterlassenschaften der vielen Hunde hier sofort gefroren. Diese Zeit ist vorbei. Man riecht sie an allen Ecken und Enden.“ Mongolisch für Anfänger In den nächsten Wochen findet mein erstes Sprachpraktikum statt. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Viele Studenten bleiben hier in UB und verbringen einige Stunden in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen oder Firmen. Meine Organisation hat mir jedoch sehr ans Herz gelegt, die Gelegenheit zu nutzen und für zwei Wochen „aufs Land raus“ zu fahren. Eigentlich war schon alles geplant. Ich wollte einer Freundin in Altai in ihrem Schmuckprojekt helfen. Die Menschen dort sprechen kein Englisch; eine optimale Voraussetzung für das Sprachpraktikum. Leider wurde Edith sehr krank und musste nach einer OP ausgeflogen werden. Wann sie wieder arbeiten kann, steht noch nicht fest. Deshalb bin ich gerade dabei, mich nach einem neuen Platz umzuschauen. Die Zeit läuft mir davon, denn eigentlich sollte ich Ende April beginnen. Mit mir danken könnt Ihr für – viele gute Gespräche mit Mongolen und Ausländern. – Gottes Bewahrung. – Eure finanzielle Unterstützung. Ihr seid ein Schatz! – den guten Unterricht. Betet doch bitte für – die vielen Menschen hier, die Jesus nicht kennen, besonders für unsere Lehrerinnen. – Edith und ihre vollständige Genesung. – unsere Wohngemeinschaft. Alissa (USA) und ich sind am Zusammenraufen. – Gottes Wirken hier – auch in den so jungen Gemeinden. Immer mal wieder stelle ich übrigens eine kleine Bildergalerie zusammen. Falls Ihr also in „Mones Welt“ mal reingucken wollt, dürft Ihr Euch gerne bei mir melden. Schön, dass es Euch gibt!

Seid ganz lieb gegüßt,
Eure Mone

Liebe Freunde

Wo die Nacht am dunkelsten ist und Menschen sich daran gewöhnt haben, wird Gottes Licht aufrütteln, erschrecken, begeistern und Menschenleben auf ewig verändern. Weihnachten! Gottes Licht kommt in die Finsternis!

Doch was, wenn die Menschen längst ihr eigenes Licht geschaffen haben? Wenn es um sie herum glitzert und funkelt? Ganz unerwartet wurde ich damit in den vergangenen Tagen hier in der Mongolei konfrontiert. Weihnachten spielt in diesem Land eigentlich (noch) keine große Rolle. Die meisten Menschen gehen ganz normal zur Arbeit. Doch die Gemeinden, die wollen feiern. Nicht still und besinnlich. Auch nicht mit dem Schwerpunkt, Gottes Licht nach außen zu tragen. Zumindest habe ich sehr wenig davon erlebt. Nein, eine Party ist „in“, laut und kitschig. Und nicht wenige Kinder glauben, dass an Weihnachten der Geburtstag von „Santa Claus“ gefeiert wird. Nur die Kinder? Ich bin mir da nicht so sicher. Bei der Weihnachtsfeier einer katholischen Förderschule traten im Anspiel neben den Hirten und den Weisen Feen, Ballerinas, ein Zauberer und natürlich auch der Weihnachtsmann auf. Es hat mich sehr betroffen gemacht, dass Weihnachten hier so wenig mit Jesus zu tun zu haben scheint. Und ich frage mich – nicht ohne Sorge -, wie sich dies in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Mongolisch für Anfänger

Kennt Ihr das auch? Ein Missionar geht in sein Einsatzland und schreibt seinen ersten Rundbrief. Wie fängt er an? Natürlich mit der Begrüßung in der Landessprache. Ganz bewusst habe ich darauf in der letzten „Post von Ost“ verzichtet. Doch leider scheinen meine Leser nicht damit einverstanden zu sein. JHier also ein kleiner Eindruck, was sprachlich zu meinem Alltag gehört. Schließlich ist Mongolischlernen derzeit meine Hauptbeschäftigung, und die Herausforderungen sind nicht gering. Кристина бид хоёр сургуульдаа монгол хэл багшаараа заалгадаг. Für den richtigen „Sound“ müsst Ihr Euch entweder noch ein bisschen gedulden oder mich bald einmal besuchen. Wörtlich übersetzen könnte man dies jedoch folgendermaßen: Christina wir zwei schuleanunserer mongolei sprache lehrervonunserem unterrich(lassen)ten. Alles klar? Wichtig ist eigentlich nur, dass unsere Klasse von fünf Schülern erst auf drei und mittlerweile auf zwei geschrumpft ist, und ich das sehr genieße. Christina und ich ergänzen uns sehr gut in unseren Fragen und haben ähnliche Prioritäten. Bisher macht mir das Lernen viel Spaß, und ich bin recht zuversichtlich, dass dies so bleibt.

Ein Blick zurück

Nach einer recht rauen Anfangszeit hat sich mein Leben hier ein bisschen beruhigt. Ich habe inzwischen einen neuen Reisepass, mein Gepäck ist vollständig hier, ich bin umgezogen, die ersten Euros sind auf meinem mongolischen Konto angekommen und ich kann sogar wieder auf meiner eigenen Gitarre, die ich am Flughafen in Frankfurt zurücklassen musste, spielen. Vielen Dank an Euch, die Ihr mich in diesen Wochen so lieb und treu begleitet und ermutigt habt. Ihr seid echt klasse.

Eiskalt erwischt?

Immer wieder werde ich gefragt, wie kalt es denn derzeit ist und ob wir in unserer Wohnung frieren müssen. Der Winter ist bislang eigentlich echt erträglich. Wir hatten nur wenige Tage an denen es unter -30°C hatte. Es ist ein lustiges Gefühl, wenn nach den ersten Atemzügen die Nasenhaare gefrieren. In unserer Wohnung ist es angenehm warm. Seit Anfang Oktober läuft die Heizung, die nicht reguliert werden kann. In meinem Südzimmer habe ich tagsüber gute 30°. In den Jurtensiedlungen wird vorwiegend mit Holzkohle geheizt. Deshalb ersticken wir manchmal auch beinahe im Smog. Echt schlimm. Die mongolischen Zelte sind gut heizbar. Manche Menschen haben zwar inzwischen einfache Häuser. Doch im Winter bevorzugen noch immer viele ihre Jurte, weil man sie viel schneller aufheizen kann. Ich staune über die Menschen, die ihr Wasser bei diesen Außentemperaturen von einer zentralen Wasserstelle in Kanistern holen müssen. Ihr Anblick macht mich beschämt und dankbar zugleich.

Mit mir danken könnt ihr für:

  • viele gute Begegnungen mit Mongolen
  • Gottes Bewahrung
  • eine wachsende finanzielle Unterstützung. Ich staune immer wieder.
  • die Freude am Lernen und den guten Unterricht

Betet doch bitte für:

  • die vielen Menschen hier, die Jesus nicht kennen
  • die richtigen Entscheidungen, wo und wie ich mich hier einbringen und ein Segen sein kann
  • eine harmonische Wohngemeinschaft. Alissa (USA) und ich sind sehr unterschiedlich
  • Gottes Wirken in diesem sehr düsteren Land - auch in den so jungen Gemeinden

Wie immer gäbe es noch viel zu erzählen. Danke für Euer Interesse und Euer Anteilnehmen. Ich grüße Euch ganz herzlich und bin mit Euch verbunden!

Eure Mone

EJK Weltweit - Tobias Pfeiffer

Wellen für Afrika 23

Liebe Freunde!! Er stellte sich als Bischof von Swasiland vor. Im schicken Anzug grüßte er mich in meinen üblichen Arbeitsklamotten und schmutzigen Händen, als wir uns im Korridor vor dem Studio begegneten. „Könntest du mir vielleicht helfen?“ Hmm, ein Satz, den wir so oder in ähnlichen Variationen in Swasiland häufig hören. Weiße Haut ist oft gleichbedeutend mit: „Die Bank an ihrer Seite“. Doch diese Begegnung sollte beschämend anders werden: „Gibt es von dem gestrigen Radioprogram eine Aufnahme? Ich bin Berater des Königshauses und wurde gefragt, ob sie diese Sendung nochmals hören könnten.“ Ich half gerne weiter. G.O.D. – Global Outreach Day… … ist eine Aktion, die Christen weltweit ermutigt, andere zu Jesus einzuladen. Samstag 9:40. Etwas aufgeregt und mit dem Gefühl unvorbereitet zu sein, sitze ich ins Auto. Gut, dass mich meine drei Männer so unkompliziert zu meiner ersten Straßenaktion hier in Swasiland gehen ließen! Ziel ist das an unsere Gemeinde angenzende Wohngebiet. Wir falten noch ein paar druckfrische Einladungszettel und unsere Hände und los geht’s… Schon am ersten Zaun stelle ich fest, dass mein Siswati bei weitem nicht ausreicht. Darauf hin sind Neima und ich unterwegs. Vor 6 Jahren war sie das Mädchen, das treu zu mir in die Kinderkirche kam. Nun ist sie als junge Erwachsene voll dabei. Am dritten Haus dürfen wir reinkommen. Die Frau geht in eine andere Gemeinde, hört aber interessiert zu. Als die Französischlehrerin herausfindet, dass einer von uns aus dem Kongo kommt, macht sie den Fernseher an und zeigt uns ein christliches Videoclip auf Französisch. Wow. Ich dachte, wir wollten die Leute ermutigen! Einige Türen weiter treffen wir Temu und seine Schwester an. Ich staune über Neimas Mut und Direktheit, mit der sie das Gespräch beginnt. Der junge Mann ist offen. Er geht zwar in eine Kirche, hat aber keine persönliche Beziehung zu Jesus. An 5 Fingern erklären wir ihm die Kernaussage der Bibel und fragen, ob er Jesus persönlich in sein Leben aufnehmen will. Er strahlt uns an und sagt ja. Einfach so. Ich kann es kaum fassen. Wir beten mit ihm und schreiben seine Telefonnummer auf. Was für ein Fest im Himmel! Natürlich gab es auch andere Begegnungen. Abweisende Leute, von Christen und Kirche entäuschte Jugendliche, Hunde die nicht nur kläfften sondern einer, der auch zupackte… doch die Freude überwiegt bei weitem! Es hat mich so gefreut, wie Gott uns als Team passend zusammen gestellt hat. Auch Tobi kam mit der Gruppe am Spätnachmittag erfüllt zurück. Schön war, dass unsere Jungs diesen Tag echt gut mitgemacht haben. Happy Birthday. Ein schwerer Hagelsturm verursachte vor wenigen Wochen großen Schaden an der Sendeanlage. Die Stahlpfosten der Hochspannungsleitungen zwischen Unsere Sendehalle und einigen Antennen waren umgeknickt. Zuerst waren die Reparaturen durch den nassen, aufgeweichten Boden erschwert und sogar der Radlader blieb stecken. Ein umgestürzter Baum musste weggeschafft werden, der einen Teil der Leitungen herunter riss. Die Hilfe durch ein Elektriker Team aus Manzini mit ihrem praktischen Kranen am LKW erleichterte die Arbeit sehr. Selbst der höchste Feiertag in Swasiland, der Geburtstag des Königs, hielt sie nicht vom Arbeiten ab! Nur vier harte, lange Arbeitstage waren nötig, um vorübergehend alle Programme auf Sendung zu bekommen. Gott hatte dafür gesorgt, dass gerade in diesen Tagen drei ehemalige Kollegen in Swasiland waren, die mit ihrer Vorkenntnis kräftig anpacken konnten. Kollege Graham fasste einen fünfseitigen Schadensbericht zusammen. Dabei stellte sich zudem heraus, dass die Leitungen auf eine Gesamtlänge von 1km heruntergerissen waren. TWR wendet sich nun an südafrikanische Gemeinden, ob sie bereit sind, sich finanziell an der Schadensbehebung zu beteiligen. Wir sind auch froh über alle Bewahrung trotz Beinahabstürzen! Einer der Helfer hatte über mehrere Minuten den Daumen zwischen Kette und Stahlträger eingeklemmt, bis er befreit werden konnte, kann aber seine Finger wieder bewegen. Erstaunlicherweise war nichts gebrochen. Am Tag danach fiel Kollege Klaus zu Hause beim Bananenernten 1.2m von der Leiter und zersplitterte sich das Ellenbogengelenk. Was hätte erst bei schwierigen und ermüdenden Klettereinen an der Sendeanlage passieren können! …und Noktula? Sie hat inzwischen eine 6 Monate alte Tochter Oguhle. Eine Zeit lang konnte sie der engen Pferdebox entfliehen und bei ihrer Cousine (zweifache junge Mutter) am Stadtrand von Manzini unterkommen. Leider ist nun dort weder sie noch ihre Cousine willkommen. Von hinten schleichen sie sich über einen Trampelpfad zur „Pferdebox-Unterkunft“ ihres Vaters, da sie nicht einmal dort vom Grundstücks-besitzer erwünscht sind. Alle ein bis zwei Wochen treffe ich mich mit beiden zum Bibel lesen, doch nur sehr langsam tauen sie auf. Schmerzhaft sind die Erinnerungen an ihre Halbwaisenkindheit. Im Gegensatz dazu tauen ihre drei Kinder auf, die von David und Lucas gedrückt und geliebt werden. Sie spüren, dass sie willkommen sind und weinen, wenn es Zeit für den Pferdestall ist. Gießkannenfüller Lucas liebt es gerade, mit Papa die durstigen Maracuja-Pflanzen zu gießen, die unter dem Hagel litten. Weil aber seine Gießkanne zu klein ist, lässt er sich von Papa immer wieder nachfüllen. Manchmal hält er die Kanne so schräg, dass das Wasser umgehend unten raus an die Pflanze fließt, wie es oben nachgefüllt wird. Vielen Dank euch allen – ohne Euch wäre hier finanzielle Ebbe, blieb unser Postfach leer, hätten wir keinen Gebetsrückhalt und könnten wir nicht Gottes lebendiges Wasser weitergeben. Mit herzlichen Grüßen, Eure Swasiländer Britta, Tobias, David & Lucas Zum Schmunzeln Mama machte leckere Flädlesuppe. David: „Mama, kann ich noch mehr von der Streifensoße haben?“ Gebetsanliegen: Dank: Wir freuen uns über die große Begeisterung an dem Straßeneinsatz unserer Gemeinde. Eine Physiotherapeutin unterschrieb vor wenigen Tagen den Mietvertrag und bezog einen Teil des Bürogebäudes! Wir sind dankbar, dass nun beide große Gebäudekorridore vermietet sind. Bitte: Ellenbogenfraktur von Klaus. Betet weiter für einen schnellen Heilungsprozess. Wir brauchen ihn zu 100%. Betet für einen Rundbriefverteiler für Kohlberg. Gerlinde kann diese Aufgabe aus Gesundheitsgründen nicht mehr übernehmen.

Liebe Freunde,

vielen Dank für Eure Gebete! Inzwischen ist der Strom zurück! Nach der teilweise „Stillen Nacht“ können wir wieder auf voller Leistung senden. Gott sei Dank! Leider fehlt noch immer der Transformator, der wegen Überlastung vom Nezt ging. Doch nun müssen wir nur noch vereinzelt und für kurze Stromausfälle auf den Generator zurückgreifen. Ob dieser durchhält, bis wir ihn zum Überholen nach Südafrika bringen?

Die derzeitige Herausforderung ist die niedrige Spannung, da die Sendeanlage an die weiter entfernte Stadt Manzini angeklemmt wurde. Resultat 340Volt anstatt normale 380-400Volt! Da wahren an Weihnachten wohl einige Gänse im Backofen mit Schuld daran. Britta begleitete mich dann am Abend des ersten Weihnachtstages, um einen der Spannungsstabilisatoren zu reparieren. (Bild) So blieb für Britta Zeit, um sich den Mittelwellensender (nur Abends und Morgens in Betrieb) anzuschauen. (Bild) Dass die Röhren glühen ist dabei völlig normal.

In wieweit Sendezeit verloren ging lässt sich schlecht sagen. Bereits verganges Jahr war der Heiligabend „unter Beschuss“ – damals von einem schweren Gewitter. Ob wir Euch kommendes Jahr rechtzeitig /vorher/ um Gebetsunterstützung bitten?!

Ein segensreiches neues Jahr wünschen Euch Euer Tobias und Britta

3zehn16

3zehn16 ist der Jugendgottesdiesnt für alle zwischen 13 und 16 Jahren des EJBN
Weitere Informationen unter www.ejbn.de

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Evangelisches Jugendwerk CVJM Kohlberg e.V.
Schwabstraße 5
72664 Kohlberg

Vertreten durch den Vorstand:
Harald Keppeler

Kontakt

Telefon: 07025-9124768
E-Mail: vorstand@cvjm-kohlberg.de

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January